Sonntag, 30. März 2008

Pazifiktime

Die Lagoone – Fiesta mit neuen Freunden
Unserer naechstes Ziel ist ein Bioreservat an der Pazifikkueste. Hier soll es die hoechste Jaguardichte in ganz zentralamerika geben, als nichs wie hin. In einem kleinen Dschungeldorf nehmen wir ein Passagierboot welches uns ans Ziel bringen soll. Auf schmalen Fluessen gehts durch Mangrovenwaelder, vorbei an urigen Holzhuetten und badenden Kindern im Schlamm des Flusses- ich will nicht wissen wie viele da jaehrlich von den ansasesigen krokodielen verspeist werden.
Als unser Boot anlegt, erstmal erstaunen. Von wegen Naturschutzgebiet. Wir haben das heimliche ferienziel der mexikanischen Bevoelkerung entdeckt. Auf einer manchmal nur 50 Meter breiten Sandbank, die sich zwischen Meer und Lagoone befindet erheben sich zahlreiche Schilfhuetten aus dem weisen Sand. Ueberall chillen Mexikaner in Haengematten und trinken Cerveza. Weit und breit keine Jaguare. Dafuer treffen wir 2 grossfamilien die uns freudig in ihrer Mitte aufnehmen und uns behandeln als waeren wir die ersten Weissen die sie je sahen. Auch am Strand werden wir wie Ausserirdische angeguckt. Im Gasthaus der einen Familia tanzen, singen, Essen und lachen wir und haben trotz verstaendigunsproblemen eine gute Zeit mit netten Menschen.

Surfstunden und Kapitulation
Barra de la Cruz ist das, was man als geheimen Strand bezeichnet. Nach 5 km Fussmarsch von der Strasse durch die Wueste kommt man in ein kleines Fischerdorf. 2 gammelige Surfshops sind die einzigsten indiezien fuer einen minimalen tourismusbetrieb. Laeuft man weiter auf kleinen Pfaden durch Bananenheine kommt man an eine idilische Meeresbucht. Hier versuchen wir unser Surfglueck. Meist sind wir allein am Strand. Also hau ich mich aufs Brett, so schwer kann das ja nicht sein – neijaaa nach 2 Tagen kampf mit den Wellen beschliesse ich , dass Surfen eh scheisse ist und ich das noch nie lernen wollte.
Bisschen bloed ist, dass man am Strand nicht Zelten darf und 20 Pesos p. P.eintritt zahlen soll. Wir halten uns nat. an keine der Vorschriften was die Naechte manchmal recht aufregend gestaltet. In einem kleinen Waeldchen 20m vom Strand errichten wir unser Lager. Als wir gegen 22 Uhr voll Durst bekommen schleichen wir uns mit Wasserfilter bewaffnet zur hiesigen Dusche. Unbemerkt pasieren wir den Strandwaechter und begingen Wasser zu pumpen. Dummerweise schmeise ich eine Flasche um. Stille … neiiinn. der kommt. Wir zwaengen uns in die Duschecke und hoffen. Der suchende Lichtkegel wandert an uns vorbei. Doch als wir schon darauf hoffen davongekommen zu sein kommt der Mann zurueck. Entdeckt! Wir sehen uns schon in Handschellen, als der kleine Mexikaner sich lachelnd und entschuldigend zurueckzieht. Wie es scheint, nahm er an, uns beim heimlichen Dusch Rendez-vous ueberrascht zu haben. Glueck gehabt.
Spaeter wandern wir am vollmondbeschienen Strand entlang und dann die naechste Ueberraschung. Ein schwarzer Haufen entpuppt sich als riesige Meeresschildkroete. Die gute ist gerade dabei ein loch fuer ihre Eier zu graben. Faszinierend!!
Nach 3 Tagen ziehen wir weiter richtung Oaxaca Stadt. Nach einer romantischen Osternacht unter der Bank der oertlichen Busstations kommen wir gegen Abend dort an.

Mexico, Guatemala und zurueck

Eierlegende Meeresschildkroete

Surfen, vom Strand aus kein Problem...

...im Wasser siehts dann doch anders aus.

Soccer mit neunen Freunden


mit dem Boot durch Mangrovenwaelder zum "Naturschutzgebiet"



Viesta im Gasthaus unserer Freunde


der Krebs von Barra de la Cruz

Tarzan im Mangrovenwald


im Knast

Frau in traditionellem Mayagewand, wie man sie ueberall in Guatemala zu sehen bekommt


Vulkan Pacayel





Pady mit biligrum und Cola


Kajaking am Lago de Atitlan - das Boot lief voll und Eli musste ueber bord gehen um es zu retten , daher die nassen Haare


kunstvolle Blumentepiche schmuecken die ganze Stadt





Antiqua - Semana Santa, Zeremoniene zur heiligen Osterwoche

Chickenbus - faszinierend, ueberfuelt und toedlich



Tikal - Tempel des Sonnenkoenigs

Tikal - Gran plaza



Papageien im Dschungel Tikals

Spidermonkeys im Angriff

schon die Mayas hatten Gespuer fuer gute Bauplaetze - Tulum

Leguane die letzten Bewohner der Ruinen

indigene Nachbarn

Veras Palapa

speziele Geburtstagsfeier in Veras Dschungeldorf

Samstag, 29. März 2008

Von Traumstrand,verborgenen Staedten und brennender Erde

Schwuchtel und Dschungelleben
nachdem wir uns von cozumel verabschiedet hatten, trennten wir uns erstmal fuer eine woche voneinender. die jungs daurften in cancun mit ihrem neuen schwulen freund manolo ihre freundschft weiter ausbauen und ich habe eine woche in meiner palapa (kleine Schilfhuette) im paradiesischen dschungel verbracht: schmetterlinge, geckos, in allen farben bluehende pflanzen, cenotes (ein in yucantán ansaessiges unterirdisches flusssystem) und nette menschen. ich wurde zeitweise von uebelkeit geplagt, konnte dafuer aber die ruhe und zeit fuer mich um so mehr geniessen und bekam noch eine reinigungszeremonie mit.

The Beach
in tulum haben wir drei uns dann wieder getroffen und dort zwei sehr coole tage verbracht. Wir zelten an unserem absoluten Traumstrand, trinken Bier am Lagerfeuer zusammen mit coolen Leuten aus aller Welt, ernten Cocosnuesse in massen, spielen beachvolleyball und kuehlen uns in den karibisch blaugruenen wellen. die mayaruinen sind von der architekur her weniger beeindruckend als an anderen stellen, aber das setting reisst alles raus! direkt an den klippen ueber weissem sandstrand und dem eben beschriebenen wasser, beklettert von leguanen und umrankt von exotischen pflanzen, als die spanier hier um 15hundert ankamen waren die bauwerke mit bunten farben bestrichen - noch heute kann man an manchen stellen rest davon erkennen.

Guatemala - die andere Welt
von der fahrt durch belize nach guatemala und den naechten in busbahnhoefen und fuer europaeer unvorstellbar unbequemen bussen... erzaehlen wir lieber nicht zu viel... das verschlechtert das bild.

des Dschungels verborgene Schaetze
etwas angenervt kommen wir in tikal an, schlagen unser zelt auf, gehen guenstig essen (weil wir uns das schon ewig fuer guatemala vorgenommen haben) und versuchen dann frueh zu schlafen. um 5 klingelt der wecker und schon ein paar minuten zuvor werden wir von den geraeuschen des urwalds geweckt. ich bin zunaechst etwas irritiert, weil ich das geschrei der bruellaffen nicht gleich zuordnen kann... im halbdunkel marschieren wir los, geniessen die morgenstimmung mit all ihren tiergeraeuschen, beobachten alle moeglischen verschiedenen voegelarten, affen und ameinsenbaeren, bevor wir die gran plaza, den hauptplatz der ehemaligen mayametropole erreichen. wir besteigen den steilen templo II und haben gemeinsam mit einem grueppchen hippies die perfekte aussicht auf den platz und die hinter den templo I aufgehende sonne. atemberaubend. zu frueher stunde macht die erkundung der stadt viel mehr spass weil die turisten noch zaehlbar sind und wir beobachten papageien, spinnen- und bruellaffen, tukane und geckos als wir uns auf verbotenen wegen in den dschungel schagen. hier auf der pirsch werden wir neugierig von einer spinnenaffenfamilie inspiziert und mit aesten beworfen.

Indiomarkt im Hochland
Auf einem faszinierenden markt in chichi verbringen wir 7 stunden damit um preise zu feilschen und wandern schliesslich voll beladen und arm von dannen. Ueberall laufen die Frauen in farbenpraechtigen Trachten herum. Am lago de atitlán sind wir fuer einen tag in einem sehr schoenen, entspannten dorf, etwas touristisch, aber unbestritten schoen, dirkt am von vulkanen umrahmten malerischen see. wir wohnen dort im hotel fuer 2,30€ p.p., mieten uns kanus, gehen auf dem see fast unter und haben ne gute zeit.
fuer die semana santa, die woche vor ostern, die hier mit viel aufwand zelebriert wird, fahren wir nach antigua, wie viele andere besucher aus guatemala und der ganzen welt ebenfalls. wir wohnen mit einer anderen deutschen bei einem couchsurfer der hier aufgewachsen ist, eigentlich aber in holland wohnt, sind froh bei ihm unterzukommen und erkunden das schoene staedtchen. auf den kopfsteinpflasterstrassen legen die anwohner farbenfrohe blumenteppische und bald darauf koennen wir den umzug um die ecke biegen sehen. unzaehlige maenner in lila gewaendern und weissen turbanen, eine gruppe traegt ein risiges hoelzernes podest mit einer kreuztragenden jesusfigur darauf. die traurige musik der blaskapelle passt und erzeugt die erwuenschte stimmung. dahinter tragen frauen in schwarz ein podest mit maria und ausserdem gibt es andere biblische figuren. diese umzuege gehen den ganzen tag, die ganze woche ueber und es laufen immer viele leute nebenher, zum zuschauen und um die traeger abzuloesen.

Lava (fast) zum anfassen
fuer elis letzten tag gemeinsam mit uns haben wir uns noch ein highlight aufgespart: den volcano de pacayel, nicht weit von antigua und aktiv. weil es keine andere moeglichkeit gibt, buchen eine tour mit guide und einer gruppe touris. nach einer klassisch guatemalischen busfahrt uber holperstrassen mit ihren vielen kurven fuehrt uns der anfangs steile wanderweg durch den nebeligen wald, gefolgt von einer gruppe meanner und jungen auf pferden, die hoffen, dass einer keine lust mehr zu laufen hat. nach und nach bleiben sie zurueck und wir kommen auf ein plateau von wo aus wir eine riesige felslandschaft mit lavagestein ueberblicken koenne. groesstenteils dunkelgrau, aber an manchen stellen gluehend rotorange. dorthin zieht es uns (und die anderen natuerlich auch) und wir kommen bald ziemlich ins schwitzen, weil die lava aus der naehe verdammt heiss ist. manche leute braten mashmellows auf ihren wanderstoecken, wir finden eine stelle zum auf der lava stehen und packen schliesslich ganz frische - noch warme - broesel des schwarfkantigen vulkangesteins ein. der abend bringt tolle ausblicke, weil lava je dunkler es wird immer eindruecklicher zu leuchten scheint, als wir wieder daheim sind eine angina und der naechste morgen den abschied vom eli.

Guatemala City - die Scheissstadt
boas und ich verabschieden uns einen tag nach ihm von guatemala und plagen uns auf der suche nach unserem bus durch die hauptstadt. haetten wir viel geld gehabt, waers mit taxi und greyhound bus gar nicht so schwer gewesen, aber es war eben ein bisschen anders. guatemala hat unendlich viele kleine busstationen - kein mensch weiss warum - ein heissen klima, wir keinen stadtplan und zu wenige infos. manche leute sind hilfsbereit, erklaeren ausfuehrlich und begleiten uns einfach so um zu helfen. andere verschweigen uns die alternativen, billigeren busverbindungen, oder schicken uns aus rache, dass wir kein taxi nehmen 7 blocks in die komplett falsche richtung. mit rucksaecken wie den unseren auf dem ruecken hat man das nicht so gern. aber schlieslich finden wir den weg, warten noch eine ewigkeit am anderen ende der stadt und steigen dann gemeinsam mit zu vielen leuten und einem gefangenen in handschellen in den bus zur mexikanischen grenze.

Die Nacht im Gefaengnis
Als wir dort abends ankommen faehrt natuerlich kein Bus mehr. Auf der suche nach einem schlaf- bzw. Doesplatz treffen wir 5 junge Maenner, die mit uns zur Polizeistation gehen. Hier schaffen sie es doch tatsachlich den muerrisch dreinblickenden Staatsbeamten dazu zu bringen uns eine schlafplatz anzubieten. Also fuehrt er uns in den Hinterhof der mit abstand vergammeltsten Polizeistation (Muellhalded wuerded eher passen) die ich je sah. So verbringen wir die Nacht in einem Verhoerraum, der gleichzeit noch als abstellkammer genutzt wird, waerrend im nachbarraum (bzw. Hof waere eher angebracht, da das Dach groesstenteils fehlt)der Gefangene aus dem Bus dahinvegitiert. Kein spass hier in den Knast zu kommen.
Wir duerfen morgens gluecklicherweise weiterziehen und begeben uns fuer die letzten 3 Wochen wieder nach Mexico.

Freitag, 28. März 2008

Heimkehr

So nun ist es soweit, der vorerst letzte Post meinerseits wir hier auf 4 gowest erscheinen. Als am Dienstag Abend mein Flugzeug in Frankfurt aufsetzte war der aktive Teil meiner Reise vorbei. Die zurück liegenden sieben Monaten haben geprägt und wir alle sind durch sie gewachsen. Die schönste Zeit meiner Reise hatte ich aber wohl in Kuba.
Wir haben alle viel gesehen und erlebt, es waren schöne Zeiten und ich kann von mir sagen, das sie jede Sekunde und jeder Cent gelohnt hat den ich auf dieser Reise gelassen habe.
Die Frage die ich jetzt schon oft gestellt bekommen habe "und wie geht es jetzt weiter?!" kann ich immernoch nicht beantworten. Das liegt unter anderem an 2 Faktoren. Erstens hatte ich auf der Reise weder die Zeit noch die wirkliche Lust und Motivation mich mit meiner Zukunft zu befassen. Und zweitens bin ich erst seit ein paar Tagen da. Was schon mehr oder weniger festeht ist das ich jetzt erst mal wieder arbeiten werde und dann wahrscheinlich studiern.
Warum ich mir da im Moment noch nicht den Streß mache liegt daran, weil ich gelernt habe, das alles immer irgendwie geht und wenn es geht dann ist es immer gut. Ob man manchmal 24 Stunden warten muss um dann einen guten Ride zu bekommen, ob man mal ein paar Tage krank sein muss, oder was weiß ich. Was passiert, passiert aus einem guten Grund.

Ich freue mich das ich sagen kann das ich wieder gut angekommen bin, das ich einige meiner Ziele erreicht habe die ich mir am Anfang gesteckt habe und das ich meine Heimat gefunden habe, obwohl ich mich jetzt als Weltbürger bezeiche, denn irgendwo is man immer zuhause.

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Lesern und Unterstützern bedanken und ich wünsche allen noch einen schönen Tag.


Andi

Sonntag, 23. März 2008

Das Ende der Gefaehrten

Dienstag, der 17.03.08 , halb sieben morgens: Ich verabschiede mich am Busbahnhof in Antigua (Guatemala) von Boas und Vera, unsere gemeinsame Reise ist hier nun endgueltig zu Ende. Obwohl beide von einer Angina geplagt werden, haben sie sich morgens aus dem Bett gequaelt und mich zum Bus gebracht, dass war wirklich total ruehrend. Ich war schon sehr traurig, als ich in meinem blauen Chickenbus davon fuhr, aber die Tatsache, dass die Busse in Guatemala scheisse unbequem sind und die Angst mein Rucksack koennte vom Dach fallen brachten mich dan schnell wieder auf andere Gedanken.Es dauerte fast den ganzen Tag, bis ich endlich wieder Fuss auf mexikanischen Boden setzte.Von der Grenze aus nahm ich dann einen anderen Bus, bis nach Oaxaca.12 Stunden, in einem super geil bequemen Bus, bis auf das nervige Kind neben mir war alles perfekt.Da es eine Nachtfahrt war, hab ich eigentlich die meiste Zeit gepennt und kam dann ausgeruht und fitt am Mittwochmorgen in Oaxaca an.Leider hatte ich keinen Couchi, also dachte ich, goenn ich mir halt ein Hostel.Also hab ich in irgend so einem dreckigen Billighostel eingecheckt und bin erst mal Fruehstuecken gegangen.Die beruehmte heisse Schokolade aus Oaxaca.War ganz gut, aber nicht so weltbewgend wie angepriessen.Danach hab ich dann mal i-net gecheckt und gemerkt, dass ich ja doch einen Couchi hier hab.Scheisse.Ich hab mich dann erst mal mit den beiden getroffen und nach einem Kaffee meinten sie,sie wuerden versuchen mich aus dem Hostel wieder rauszuholen.Nach einigem hin und her hat es dann auch irgendwie geklappt und so bin ich dann Umgezogen, vom Billighostel ins Luxusappartement mit superbequemem Bett und einem vollen Kuehlschrank.Sein Name ist uebrigens Tonee, ein Rentner aus den Staaten, der zusammen mit Asael, einem 18 jaehrigen Mexicaner hier lebt.Ich hab die Beziehung zwischen den beiden nicht so ganz verstanden, aber zumindest Tonee ist schwul und auch in den ganzen anderen Wohnungen des Hauses, leben nur schwule Amirentner.Ich dachte natuerlich gleich an Cancun und war erstmal total veraengstigt,aber Tonee ist einfach anders, als unser "spezieller" Freund Manolo,ausserdem ist er sehr Spendierfreudig.Wir sind dann erstmal afm Motorrad durch die Stadt geheitzt und abends bin ich dann mit Asael und zwei seiner Freunde was trinken gegangen.Wir waren gerade bei unserem ersten Bier, als ploetzlich eineMexikanerin auf die Buhene springt,anfaengt an der Stange zu Tanzen und sich auszuziehen.Hatten die mich doch tatsaechlich in ein Striplokal geschleppt, wirklich schlimm war, dass hier glaub die haesslichsten Weiber von ganz Mexico zur schau stellen.Das war echt furchtbar.Ich war dann auch echt froh, als wir die Bar gewechselt haben.Dortwar dann auf einmal eine Razzia, das ganze Lokal war voll mit Bullen.Aus irgend einem Grud haben sie mich dann durchsucht und dabei mein Messer gefunden.Ich sah mich schon im mexicanischen Gefaengnis verroten und tatsaechlich wollten die mich mitnehmen.Erst nachtausenden Erklaerungen von Asael, waren sie gewillt mich gehen zu lassen.Auf dem Heimweg fragte mich Asael dann ploetzlich, ob ich nicht noch lust haette in ne Gaybar zu gehen, da wuerden wir Trinken umsonst kriegen.Erst mal Panik, aber ich wollte wiedermal nicht unfreundlich sein.Es war dann auch gar nicht so schlimm.Wir wurden zwar angemacht, dafuer aber auch ordentlich mit Bier und Ziggis versorgt und am Ende dann sogar in nem alten VW Kaefer nach Hause gefahren. Am naechsten Tag hat mich Tonee dann in ein richtig schickes Restaurante zum Mole essen eingeladen und abends hab ich dann noch Heuschrecken probiert.Ausserdem haben sie mir die Stadt gezeigt und ich muss sagen, dass Oaxaca echt total schoen ist.Am Freitagmorgen hab ich dann den Bus nach Mexico City genommen, wo ich dann nach ueber einem Monat Andi wieder getroffen hab.Also auf ins letzte Abenteuer.

Mittwoch, 19. März 2008

Kuba

Auf Kuba ist wirklich viel passiert, von Träumereien im Hotel Garten vom Nacional oder am Malecon bis hin zu einem Raubüberfall und illegalem Rindfleisch. Fangen wir doch einfach mal von vorne an.


Angekommen bin ich nach einer mehr oder weniger gut geschlafen Nacht am Flughafen von Mexiko Stadt am 20 Februar in Kuba. Für alle die es wissen wollen, ja ihr braucht eine Touristenkarte bevor ihr zum Flughafen geht und eincheckt. In Kuba angekommen sollte mich eigentlich ein befreundeter Taxifahrer von Ania abhohlen. Aber es war natürlich niemand da. Also habe ich mir nach einigen Problemen mit der Adresse und dem Geld ein Taxi geholt, das mich dann auch zum Haus gefahren hat. Da angekommen war auch hier niemand da, der auf mich wartete. Da saß ich nun also. Kein Plan, keine Menschen und ich war müde. Mit der Hausfrau Carmen konnte ich mich da auch noch nicht unterhalten, weil mein spanisch gegen null ging. Später habe ich dann Sarah kennengelernt, die auch hier wohnte. Sie ist eine 20 jährige Mischung aus Chinese und Engländer. Ein wirklich nettes Mädchen, das mich auch gleich auf eine kleine Tour durch Havana genommen hat. Auf dem Weg nach Havana Vieja hat sie mir auch die grundlegensten Dinge erklärt die ich für Kuba wissen sollte, nur von Jinateras hat sie mir nichts gesagt. Hier gibt es also 2 Währungen. Den Peso Konvertible, kurz CUC, und den Peso Cubano, kurz CUP. Der Unterschied liegt in der Wertung. 1:24. Ein CUC sind 24 CUP. Für CUP bekommt man relativ wenig, aber was man bekommt ist dann wirklich billig. Pizza für 10 CUP, ein ganze Kuchen für 20 und ein Mittagessen das für den ganzen Tag reicht für 25. Das Kino ist für 2 zu haben und den Taxifahrern gibt man 10. Auf der anderen Seite gibt es dann auch die Touristenwährung, in der alle andren Dinge und Dienstleistungen zu haben sind. Hierfür gibt es dann, Rum, Zigarren, Essen in Restaurants und solche Sachen.

Kuba ist kein Billigreiseland, nur um es vorne weg zunehmen.

Egal ich war bei meinen Erlebnissen auf Kuba. In den nächsten Tage durfte ich dann alle andren Menschen kennenlernen, die auch noch bei Ania wohnten. Da war das schwedische Pärchen das hier Spanisch lernte. Und Richard, der schwedische Boxer der hier zum Training war aber immer eine gute Geschichte erzählen konnte. Und Robert, der Italiener der seinen Job geschmissen hat um um die Welt zu tingeln. Später sind dann noch Louis, Kosh, Joel, Alexandro, Steph, Natalie, Hannah und viele andere dazu gekommen, mit denen ich alle eine gute Zeit hatte.

An meinen ersten Wochenende bin ich mit auf eine Exkursion gegangen die nach Pinar del Rio und Vinales ging. Also mitten ins Landesinnere. Sehr schön da. Die Berge und Tabakfelder sehen toll aus. Außerdem war es eine innerkubanische Exkursion, also keine Touristische. Hier konnte man dann also sehen wie Kubaner „Urlaub“ machen. Immer schön ne Flasche Rum dabei haben.

In der zweiten Woche habe ich nicht sehr viel gemacht, ich habe an einem Dienstag oder Mittwoch angefangen Spanisch Unterricht zu nehmen. Leider kann ich es immer noch nicht so gut wie ich es mir gedacht habe. Wird vielleicht noch. Wirklich viel ist nicht passiert. Nur Sarah wurde Nachts überfallen. War ziemlich krass und schnell. Wir sind so durch die Straßen geschlendert nach einem Cocktail weil es einer der letzeten Tage von Louis war, als von hinten 2 Jungs angerannt gekommen sind. Ein kurzer Klapps auf den Kopf und dann waren sie weg, mit der Tasche. Ging wirklich ziemlich schnell. Mit Verfolgung oder so war auch nicht viel zu machen, weil wir alle irgendwie ziemlich perplex waren und gar net gepeilt haben was passiert ist. Dann durften wir auch das System der CDR kennenlernen. Das ist so was wie die Stasi auf Kuba. Ein paar Anrufe später war die Tasche dann leider auch nicht da. Weil Sarah zu dem Zeitpunkt noch illegal in der Wohnung von Ania war, musste man erst mal die Papiere zurecht fälschen. In Kuba geht aber auch das ohne Probleme, wenn man die richtigen Leute kennt und ein paar Geschenke in Form von Süßigkeiten an die Polizei macht... Wenn es doch so einfach in Deutschland wäre.

In einer meiner ersten Nächte durfte ich dann auch erfahren, was Jinateras sind. Wir waren also im Club Las Vegas wo es eine kleine Show gab. Nach der Show war dann der freie Tanz eröffnet. Weil ich aber schon was getrunken hatte und irgendwie nicht die größte Lust verspürte zu Tanzen, habe ich es mir mit der Flasche Rum und mit Roberto gemütlich gemacht. Bevor wir aber noch den ersten Schluck aus der Flasche nehmen konnten, standen da doch auch schon 2 Schönheiten. Die müssen sich bestimmt im Tisch geirrt haben. Nach der Übersetzung von Roberto zu Folge, wollten sie aber mit uns Tanzen. Also gut, so was kann man dann ja doch nicht abschlagen. Dummerweiße oder Glücklicherweiße kam gerade Regeaton „Clan 537“. Musik ist das für mich nicht, aber der Mann muss so gut wie nicht tanzen, weil die Frau alles macht. Nach 20 Minuten bewegen wir uns also von der Tanzfläche zum Tisch, wo sie mich dann frägt ob es mir gefallen hat. Klar! Also irgendwie frägt sie mich dann ob ich ihr was zum Trinken kaufen will, was mir zwar komisch vorkommt, aber zum Glück steht ja noch der Rum da. Nicht ganz was sie sich vorgestellt hat, aber auch net schlecht. Später gingen wir dann raus und sie frägt mich: hast du Geld für ein Taxi? Ne ich wohn gleich um die Ecke, und dann:Hast du Geld für mich?! AHHHHH! Nein, was war den das`? Mein kubanischer Freund Joel hat das ganze dann sehr sehr diskret geklärt und mir erklärt was das gerade war. Dies war also meine erste Begegnung von ein paar mit Jinateras. Das mir das bitte keiner falsch versteht, es sind keine Prostituierten, auf keinen Fall. Weil es spät war und der Club geschlossen hat sind wir dann heim. Alleine.



Auf Kuba ist so viel passiert, das ich es wirklich nicht alles hier niederschreiben kann, für mich wäre es zu viel zum schreiben und euch wird es irgendwann langweilig werden.

In Kurzfassung hier:

Auf dem Malecon sitzen und einfach so auf den Ozean schauen und sich an der Musik erfreuen die ein paar Kubaner für umsonst einfach so aus Spaß spielen.

Am Malecon vorbei gehen wenn ein kleiner Sturm tobt. Dann rauschen die Wellen über die Mauer, als wäre sie quasi nicht vorhanden.

Im Garten des Hotel Nacional sitzen, einen Mojito trinken und sich am Leben freuen das man gerade führen darf. Auch hier gibt es schöne kubanische Musik

An den Playas del Este liegen sich sonnen und verbrennen, aber dafür mit ein paar netten Kubaner labern, die man am Letzeten Tag kennengelernt hat, aber für die war ich Kult – warum erzähl ich später vielleicht noch

Im Revolutions Museum sein und sich blutige Schuhe von Rebellen ansehen die heute Helden sind oder sich darüber informieren, wie schlecht das CIA ist. Natürlich ist hier alles Propaganda.

Im Staatstheater von Kuba sitzen, sich eine italienische Oper anhören kein Wort verstehen aber sich freuen das man mit drei schönen Engländerinnen hier sein darf

Im Tabakmuseum erfahren und sehen was die Zigarren aus Kuba so gut und teuer macht.

Im Rum Museum sein und sich fragen warum man dafür 7 CUC gezahlt hat?! War wirklich nicht so gut, wie ich gedacht habe

An einem Tag in der vollen Sonne nach Miramar laufen, nur um zu sehen wie es da aussieht und ob es wahr ist, das es ein ganz andres Kuba ist. Ja es ist wahr. Sieht schon anders aus.

Mit Ania Spanisch lernen, und sich dabei an die Schulzeit erinnert fühlen. An Frau Schwesinger und Gregor mit dem man in der letzten Reihe immer was andres machen konnte.

Und noch viele Sachen mehr.


Die Zeit auf Kuba wird für mich unvergesslich bleiben. So viel habe ich dort erlebt und gesehen, dass es niemals aus meinen Kopf gehen würde.


Auf das man sich sieht in einer Woche.


Andi


p.s. Sorry aber ich schau, das ich irgendwann noch ein paar Fotos hochladen kann, aber im Moment ist mir das noch nicht möglich.

Sonntag, 9. März 2008

Meine Geschichte

Besser spaet als nie.

Nachdem ich Andi in San Antonio zurueckgelassen hatte, bin ich mit unserem Couchsurfer Chuck nach Austin geheizt.Er hat mir erst mal eine kleine Statdfuehrung gegeben und dann sind wir zu meinem Couchsurfer gefahren.Chuck brauchte naemlich auch eine Zufluchtsstelle fuer die Nacht und so wurde er vom Host zu meinem Travelkollegen.Abends hat mich Chuck dann in den VegieHeaven zum Essen eingeladen, ich war erst kritisch, doch ich muss zugeben, dass Tofu richtig zubereitet gar nicht mal so schlecht schmeckt.Danach sind wir noch billiard spielen gegangen.Die naechsten Abende wurde ich auf verschiedene Parties geschleppt und Freitags hab ich mich dann endlich meinen Kumpels, die ich seinerzeit in Spanien kennlernte, getroffen(Ian und Marissa).Die haben mich dann wieder auf 2 verschiedene Parties geschleppt, waehrend bei meinen Couchsurfern auch Party war.Irgendwie hab ich so das Gefuehl, dass in dieser Stadt staendig nur gefeiert wird.Langer Rede kurzer Sinn, ich war mit vielen verschiedenen Leuten auf vielen verschiedenen Partys und nach dem vierten Tag war ich dann Krank.Das Problem war, dass ich am naechsten Tag nach Houston hitchhiken musste, doch gluecklicherweise konnte mir Marissa in letzter Sekunde noch einen Ride besorgen und so hat mich dann ihr Stiefvater bis direkt vor die Haustuer meines naechsten Couchsurfers gebracht, ein Mexikaner, der mich dann 2 Tage lang gepflegt hat(mir gings inzwischen echt dreckig).Mittwochs hab ich dann den Flieger nach Merida in Mexico genommen.Kam mich um eiiges billiger als Bus.Dort hat mich dann mein Couchi vom Flughafen abgeholt.Ein total durchgeknallter Mexikaner, der 5 sprachen spricht,auch deutsch, und die ganze Zeit nur von Ficken und geilen Weibern labert.Aber echt total nett.Er hat mir dann mein eigenes Haus zur Verfuegung gestellt, dass ich mir nur mit einer deutschen reisenden teilen musste.Da es mir langsam wieder besser ging,bin ich dann abends mit meienm Couchi und der deutschen entweder Kaffee trinken gegangen, oder auf irgend ne Couchsurfparty.Einmal sassen wir 4 Stunden im Kaffee und ich hatte so um die 12 Tassen, danach hab ich mich gefuehlt, als waer ich besoffen.Es waren vier lustige Tage in denen ich zwar ausse allesn moeglichen ausdruecken nicht wirklich spanisch gelernt hab und ich musste lernen, dass Mexicaner grundsaetzlich zu spaet kommen.Dass einzig erschreckende war, dass mein Couchi meinte, er haette einen Menschenkopf im Strassengraben liegen gesehen.

Sonntags bin ich dann nach Cichen Itza, einer der beruehmtesten Mayastaedte, gefahren.War echt total beeindruckend, nur leider total von Leuten ueberlaufen und es war fuer meinen Geschmack etwas zu warm.Abend hab ich mich dann mit Vera und Boas in Playa del Carmen getroffen.

Ach ja,Boas und ich sind gerade in Cancun und wir wurden fast von einem Schwulen vergewaltigt.Aber das wird im naechsten Blog nochmal ausfuehrlicher erzaehlt.

Sonntag, 2. März 2008

Von Santa Fe ins Land der Sombreros

nach so langer zeit wieder ne blog zu verfassen wird nicht leicht. aber ich versuch von vorne anzufangen...

santa fe - Stadt im Pueblostiel







vom grand canyon aus ging es in einem affenzahn nach santa fe: unsere couchsurferin hat uns bis zur naechsten stadt gefahren und gleich noch 60$ in die hand gedrueckt, dann wurden wir im handumdrehen von drei betrunkenen rockern mitgenommen, die am abend zuvor auf einem konzert eine reunion ihrer freundschaft begossen hatten. ich sass auf der minirueckbank, boas bei schnee auf der ladeflaeche des trucks. zum aufwaermen bekommt er schnaps - krasser ride vorallem weil auch der fahrer munter mittrinkt. aber wir habens ueberlebt und boas steigt nach ca 2 h ziemlich betrunken aber warm von der Ladeflache! wieder und wieder wurden wir sorfort auf gesammelt und kamen so einen tag zu frueh in santa fe an. leider war das genau der tag an dem der super bowl war und unser host war bei freunden out of town. an sich kein ding, nur war ein schneesturm fuer die nach angejuendigt und so werden wir vom Feuerwehrauto abgeholt bekomen schliesslich im fire department der stadt unterkunft gewaehrt.
Santa fe ist ist die aelteste hauptstadt der USA, richtig schoen und mit seinen bauten (die nach dem gesetz ausschliesslich im look der pueblos erbaut werden duerfen) was ganz besonderes. wir haben reisende australier, hollaender und alaskaner getroffen, in wunderschoenen haeusern gewohnt, kunstgalerien besucht, sehr gutes essen bekommen und interessante unterhaltungen gehabt. auf dem hauptplatz des ortes verkaufen indianer der staemme der region (ausschliesslich) selbstgemachten silberschmuck und dekogegenstaende. mit einigen hab ich mich ziemlich lange ueber ihre kultur oder ihre arbeit unterhalten, was man sonst wo wahrscheinlich sehr selten erlebt.


aber irgendwann hiess es abschied nehmen und wieder gings in autos und trucks mit den verschiedensten leuten in richtung texas. einmal wurden wir in oklahoma nachts um 2 zum essen eingeladen, schliefen in trailern auf flugzeugteilen, bekamen geschenke und schliesslich auch rides. und irgendwann waren wir im doch schon sehr mexikanisch anmutenden grenzort laredo. hier schlugen wir uns eine nacht in der busstation um die ohren, bevor unser bus nach puebla fuhr.


puebla - meine mexikanische traumstadt

ein super start in unsere mexikozeit, bisher meine lieblingsstadt von der atmosphaere (und den suessigkeiten) her: kleine einbahnstrassen mit dem typisch suedlaendischen ich-hupe-statt-zu-blinken-verkehr, umrandet von dicht gebauten haeuschen in allen moeglichen farben. im zentrum ist die zócalo (plaza) mit unzaehligen luftballonverkaeufern, vielen musikanten oder strassenkuenstlern und verfuehreischen fressstaenden an jeder ecke! die leute sind ganz entspannt, schlendern die strasse entlang, fahren vw-enten, es gibt schlechte museen ;) aber dafuer um so nettere menschen (von denen wir teilweise anfangs dachten, sie wollten uns ausrauben). unser couchi hat uns gemeinsam mit seinem 3jaehrigen sohn und seiner exfreundin (mama vom sohn und inzwischen ne gute freundin) die stadt gezeigt, wir haben maerkte durchschlendert, kopien von ungefaehr allem(!) gesehen und natuerlich vieles probiert!



als der boas sich dann auf den weg zum pico de orizaba gemacht hat ( Blog dazu kommt irgentwann noch), wurde ich auf den Geburtstag der 3jaehrigen enkelin eines Kunden meiner couchsurfer mitgenommen. anders. sehr anders. eine kleine prinzessin mit schicker hochsteckfrisur und extrem noblem korsagenkleid aus weissem und gruenem satin mit allerlei verzierung begruesste mich ebenso wie jeden der ca 60 gaeste mit einem kuesschen auf die wange, wir bekamen essen und trinken serviert, schon nachmittags stand der tequila auf dem tisch. fuer die gaeste musste die kleine gemeinsam mit einem kleinen jungen einen eingeuebten tanz auffuehren, was ihr ganz offensichtlich keine besondere freude bereitete. als sie dann auch noch unter den blicken aller anwesenden hinfiel, wollte sie nur noch weinen und nicht mehr tanzen, aber so eine vorfuehrung ist hier wohl sehr wichtig. die anschliessende clownshow lenkte wieder ein bisschen ab und zum desert fing man dann auch mit den Tequila an. der schmeckt hier uebrigens um welten besser als der in deutschland: hier ist 100% alkohol von der agave drin, in deutschland 20%! aber auch gemischt ist er gut, mit squirt, einer art limo. leider hat sich der gastgeber fuer diesen abend uns als gespraechspartner ausgesucht und wir mussten einen kurzen nach dem anderen trinken. eine kurze pause hiervon war das piñataschlagen. eine sehr mexikanische tradition, bei der man an kindergeburtstagen oder sonst wann zum spass haben eine grosse pappmacheefigur mit suessigkeiten fuellt und aufhaeng. der reihe nach schlaegt jeder mal ne weile mit einem stock drauf. die kleinen waren voll dabei und aussen rum standen alle anderen zum anfeuern. als der gastgeber dann auf die idee kam, mich schlagen zu lassen, konnte ich natuerlich nicht ablehnen. der witz an dem ganzen ist, dass auf einmal alle anfingen die deutsche mit "volkswagen volkswagen"-rufen anzufeuern! zu krass. die piñata brach, die suessigkeiten fielen auf den boden und alle stuerzten sich wie verrueckt drauf! sehr mexikanisch und toll! und die tatsache dass ein kindergeburtstag in deutschland nicht bis halb 1 uhr nachts geht, hat die anwesenden dann doch etwas ueberrascht.


veracruz - fast dreimal versetzt


mit ein paar komplikationen haben der boas und ich uns dann tatsaechlich in veracruz wieder gefunden, nachdem wir uns beide schon sonst was ausgemalt hatten, was dem anderen zugestossen sein koennte... irgendwie hats doch ein gewisses misstrauen hinterlassen, dass wir so viele schauermaerchen ueber mexiko erzaehlt bekommen haben, auch wenn wirs nicht wollen. anyways, wir sind schliesslich von boas neuer bekanntschaft juan(den er Nachts zuvor kennen lernte) bei unserer couchsurferin paulina abgeliefert worden, ein kleines energiebuendel, das radiomoderatorin und organisatorin verschiedener musikveranstalungen ist. haben ihren wohnzimmerboden gesurft, abends mit ihr uns ihren freunden jubilaeen gefeiert und uns tagsueber am strand die haut verbrannt - jetzt sind wir wieder gruendlicher was das eincremen anbelangt...

ausserdem wurden wir von einem typ, den der boas auf dem pico getroffen hat, auf der plaza zum essen eingeladen, haben die super leckeren (und guenstigen) baeckereien unsicher gemacht und paulinas freund miguel kennen gelernt, der uns am wochenende zum carneval in seiner hometown mitnehmen wollte. bis dahin wurden wir dann aber noch 2 mal versetzt. Der Typ bei dem boas die erste Nacht verbrachte ist Kameramann bei TV Azteca. Das wollten wir natuerlich sehen, vonwegen - nach einer Stunde warten stellen wir fest der kommtnemmer. SpeaterJenad anderes wollt uns zum Salsatanzen mitnehmen, auch nicht funktioniert. Wir wissen nnet was da schief lief aber wir lernen das die mexikaner solche dinge wie Verabredungen eher locker nehmen.
Als miguel und seinpapa dann auch noch zu spaet kamen, dachten wir schon es is wieder soweit, doch es sollte ganz anders kommen: der papa waehlte extra fuer uns eine route durch die kleinen djungeldoerfer, ueber eine sehr holprige strasse, vorbei an gebaeuden, die man als deutscher eher als buden denn als haeuser bezeichnet, marktstaenden mit frisch gefangem fish, frischem oder eingelegtem obst, oder gebackenem. Wir passierten den Drehort von Mel Gibsons Apocalypto und werden schliesslich mit eingekuehltem frischgepresstem organgensaft und einem koestlich mexikanischen Mahl in Cuazacualco empfangen.


Coatza - das etwas andere Ersischo

der erste abend wurde schon zubeginn als gelungen abgestempelt, als miguel mit 1l-sol-bier-bechern ankam. wir kommunizierten mit ihm und seinen freunden in einem spanisch-englisch-mix und stimmten uns schon mal auf die parade am naechsten tag ein. Die Party endet als die Polizei die Buhne stuermt, auf der gerade ein ¨Wer hat die schoensten Brueste¨ kontest stattfindet. Unter einem hagel von Biergruegen ziehen sie die leichtfertigen medels von der Tanzflache. Danch geriet die Masse in panik und Miguel haelt es fuer besser uns in sicherheit zu bringen. Den nachsten tag verschliefen wir erstmal halb, um dann aber mit einem koestlichen brunch von mama, ein wahres goldstueck, in den tag zu starten. anschliessend gings zum markthalle und stadt erkunden, kokosnuss trinken und anschliessend auch schon in richtung carneval!

Carribictraume und Wiedersehensfreude


Rasta beim Kokosnuessernenten


In Playa del Carmen treffen wir uns wieder mit Eli. Am schimmernd gruenen Karibikmeer feiern wir mit Bier unsere wiedervereinigung. Die Naechte verbringen wir bei Ramon, einem Freund von Miguel. In einer Art Schilfhuette wohnt dieser mit der gesammten Grossfamilie. Am nachsten Tag machen wir uns auf nach Cozumel, einer Suedseeinsel und angeblich 2 bestes Tauchparadies der Welt. Hier machen Eli und Boas einen 4taegigen Tauchkurs. Die Woche verlauft ungefaehr so: Bis Mittag Tauchen die 2, waerend ich mit Rasta, einem ziemlich exotischen Couchsurfer die Insel erkunde. Da dieser der Captain eines Schnorchelkatamarans ist, kann ich ganz kostenlos mit auf die Tauchtouren. Abends lernen die 2 dann tauchtheorie waerend ich durch die gemuetliche aber sehr Touristische Inselstadt bummle. Die Naechte verbringen wir schliesslich an einem wunderschonen Strand der allerdings von Muecken versaeucht ist, was uns nur wenige Stunden schlaf finden laesst. Jedenfalls reise ich nun mit 2 Certified Open Water Divern weiter.

Samstag, 1. März 2008

Mexico Pics



Jason de Trucker, fragt fuer uns ueber Funk nach Rides zur mexikanischen Grenze, laed uns nachts um 2 zum Essen ein und laesst uns schliesslich in seinem Anhaenger auf Flugzeugbauteilen schlafen.

Puebla

Unsere fast intakte Couchsurferfamilie in Puebla


das Geburtstagskind



In Mexico gibt es auf Geburstagspartys immer eine sogenante Piñata (mit suessigkeiten gefuellte Pappmacheefigur) - immer druff!



Miguel fuehrt uns in die kulinarische Welt Mexicos ein- Cocosnussdrink


Ziggarrenfabik in den Bergen Mexicos


Boas´ Freund den er beim Bersteigen kennen lernte. Er laed uns zu nettem Essen ein und zeigt uns die Stadt.



Als (Boas) ich in Veracruz ankomm, ist alles Scheisse. Keine Ahnung wo Vera steckt und kein gruener Fleck um zu schlafen. Also lauf ich durch dunkle Gassen richtung Strand, ohne zu wissen wie weit das ist. Auf dem weg dorthin, komm ich an einer Tacobude vorbei. Stah rum und lauf weiter, da 6 Pesos zu viel sind. Kurz darauf haelt ein Auto. Der Typ freagt mich warum ich nix gegessen hab. Nach kurzem ueberlegen nehme ich seine Einladung zum Tacoessen an. Spaeter schlaf ich in seiner winzigen Wohnung im Armenviertel der Stadt und gegen alle Erwartungen, lebe ich am naechsten morgen sogar noch.



Fasching in Mexico


Der Morgen danach, nices Fruehstueck aber die Nacht war lang.

Chillen am Strand in den Farben der Flagge

nach einer Mueckenreichen nacht am Traumstrand von Cozumel

Auf dem Schnorchelboot von Rasta (Rastalocke)